Public Relations

"Schmerzhaftes Nein"

Egal, ob im Job oder in der Liebe: Zurückweisungen tun weh. Wie man damit umgehen kann.

Autor: Nicole Krättli

Beobachter 02.04.2020

(...) «Ausgeschlossen zu werden, ist ein Bruch der Identität», erklärt Sascha Frühholz, Neurowissenschaftler an der Uni Zürich. Bei manchen Menschen werden die Schmerzregionen im Hirn bei körperlichen oder sozialen Anlässen mehr aktiviert als bei anderen. Weiterlesen...

"Scientifica 2019: Kann man Stimmen klonen?"

Die Antwort erhalten Sie an der Scientifica vom 30. August bis 1. September. Und in unserem Video, das auf die diesjährige Veranstaltung einstimmt.

UZH Scientifica 2019 (UZH News)

 

"Bald droht der Stimmenklau: Eine Vision aus einem Bond-Film wird Realität"

Was heute in der Forschung noch wie Science-Fiction tönt, wird morgen wahr. An der Scientifica 2019 wird an der ETH und Universität Zürich von Freitag bis Sonntag gezeigt, wie man Fake News von der richtigen Fakten unterscheidet. Und man kann testen, ob man einen Stimmenklon durchschaut.

Autor: Bruno Knellwolf

TAGBLATT 30.08.2019

(...) «Wir können heute schon teilweise aus dem Gehirnsignal einer Person direkt das Sprach- und Sprechsignal akustisch re-synthetisieren», sagt Frühholz. Wird diese Vision real, wäre es mit der Privatsphäre endgültig vorbei. Weiterlesen...

Wut - eine Emotion bestimmt unsere Gesellschaft.

Produzentin: Ariane Meier; Autorinnen: Hanna Wick, Vera Zingg

Wut ist das dominante Gefühl unserer Zeit: Angestauter Frust, Schlägereien auf der Strasse, Beschimpfungen im Netz.

«Einstein» geht der Wut auf den Grund. Wie hilft uns die Wissenschaft, die Wut zu kontrollieren? Nützt es, Dampf abzulassen? «Einstein» mit einem Tauchgang in unsere Psyche.

Wut - eine Emotion bestimmt unsere Gesellschaft

Ganze Sendung mit Akustikanalyse

 

Was Wutausbrüche von anderen bei uns bewirken

Angeschrien zu werden, ist nicht angenehm. Doch was bewirkt es bei uns im Gehirn? Wie reagieren wir auf die Wut von anderen? Das wollen Zürcher Forscher mit Untersuchungen im Kernspintomografen herausfinden – mit Hilfe einer fiktiven Sprache.

Was Wutausbrüche von anderen bei uns bewirken

Webclip mit MRT-Experiment

 

"Ich hab dich zum Fressen gern"

Babys, kleine Kätzchen und Hundewelpen können uns manchmal ganz schön aggressiv machen – weil sie so süss sind. Dieses Gefühl haben Forschende untersucht.

Autor: Anna Herbst

20.12.2018

(...) Laut Sascha Frühholz, Leiter der Arbeitsgruppe für kognitive und affektive Neurowissenschaften am Psychologischen Institut der Universität Zürich, handelt es sich dabei um einen Schutzmechanismus des Gehirns: «Manche überwältigende Emotionen bringen das Gehirn an eine Grenze, an der es nicht mehr zurechtkommt. Dass es mit einer gegenteiligen Reaktion auf diese Emotionen kontert, ist eine Strategie, mit der Überforderung umzugehen», erklärt der Hirnforscher. 

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Eine Maschine, die Emotionen hört

Eine Maschine, die Emotionen hört

Algorithmen können lernen, Emotionen in der menschlichen Stimme zu erkennen. Ausserhalb des Labors müssen sie sich noch bewähren. Von Sophie Gaitzsch

(Aus "Horizonte" Nr. 113 Juni 2017)​​​

​Wenn wir bei unserer Bank oder Versicherung anrufen, antwortet häufig eine automatische Stimme. Während langer Minuten bittet sie uns, aus mehreren Möglichkeiten auszuwählen, die nicht immer auf uns zuzutreffen scheinen. Wir seufzen, murmeln ein paar Beleidigungen, regen uns über das System auf. Und siehe da, gerade bevor unser Geduldsfaden reisst, nimmt ein Mensch ab. Zufall? Nicht unbedingt: Programme, die auf künstlicher Intelligenz beruhen, sind heute in der Lage, Gefühle zu erkennen. Unternehmen können dies für ihre Dienste nutzen.

Sascha Frühholz, Professor für Psychologie an der Universität Zürich, ist spezialisiert auf Neurowissenschaften und arbeitet an der automatischen Erkennung von Emotionen in der Stimme. "Algorithmen werden immer effizienter, vor allem wenn es darum geht, sechs Grundemotionen zu identifizieren: Wut, Angst, Freude, Ekel, Traurigkeit und Überraschung." Anspruchsvoller ist es für Computer, Scham oder Stolz zu erkennen – das gilt übrigens auch für Menschen. (...)

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Gastkommentar – Sascha Frühholz zum Insektenessen aus psychologischer Sicht

Ostschweiz am Sonntag

Für den Ekel können wir nichts

Menschen können sich vor sehr vielen Dingen ekeln. Am meisten tun sie das bei schlechtem Essen und bei schlechten Gerüchen. Letztere dringen ohne Umwege, sozusagen unverarbeitet und «roh», in die Bereiche des Gehirns ein, welche den menschlichen Emotionen zugrunde liegen. Der Ekel ist damit unvermeidbar, und wir rümpfen die Nase. Das hat seinen guten Grund, denn die Natur scheint uns darauf vorbereitet zu haben, Lebensmittel und Gerüche zu vermeiden, die schlecht für uns sind, weil sie teilweise extreme Übelkeit auslösen. (...)

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Forum Rottweil; „brain meets music“ no 3

Stuttgart
v.l.n.r.: Max Lässer, Hans-Peter Willi, Dr. Reinhart Schugg, Prof. Sascha Frühholz, Markus Flückiger, Töbi Tobler, Pirmin Huber

1988 gründete Dr. Reinhart Schugg in Rottweil die Fortbildungsinitiative Forum Rottweil. Bei der dritten Ausgabe der Veranstaltungsreihe „brain meets music“ am 14. Oktober stand die Schweiz im Mittelpunkt. Zuerst referierte Prof. Sascha Frühholz vom Institut für Psychologie der Uni Zürich über die menschliche Stimme als Kommunikationsmittel und wie nicht-sprachliche soziale Signale durch den Klang der Stimme transportiert werden. Er zeigte auch die Bedeutung der Dialekte in der Schweiz auf und wie sich diese manifestieren. Im zweiten Teil der Veranstaltung spielte Max Lässer (Preisträger Prix Walo 2016 in der Kategorie Jazz/Blues/Weltmusik) mit dem „kleinen“ Überlandorchester traditionelle Melodien und Harmonien aus dem Alpenraum, kombiniert mit Einflüssen aus Blues, Folk, Rock und Jazz.

Quelle